In den kalten Monaten sorgen Cheminées und Kaminöfen für eine gemütliche Atmosphäre. Ein offenes Feuer im Haus birgt aber auch viele Gefahren. Unsere Tipps sorgen dafür, dass das Feuer in Ihrer Wohnung nicht nur behaglich, sondern auch sicher ist.
26. Februar 2026
Verbrennen Sie nur unbehandeltes, gut getrocknetes Holz, das mindestens 24 Monate gelagert wurde. Kleine Papierschnitzel zum Anzünden sind in Ordnung.
Karton, Zeitungen, Müll und behandeltes Holz gehören nicht in den Ofen. Abfälle zu verbrennen ist verboten.
- Verwenden Sie niemals Brennspiritus, Bioethanol, Benzin oder andere flüssige Anzündhilfen für Ihr Cheminée oder Ihren Kaminofen. Dies kann zu explosionsartigen Bränden und schweren Verletzungen führen. Besser geeignet sind kleingespaltenes Anzündholz oder Anzündhilfen wie Holzwolle.
- Verwenden Sie Cheminées und Kaminöfen gemäss ihrer Bestimmung. Sie sind keine Heizung für das ganze Haus! Füllen Sie nie zu grosse Brennstoffmengen auf einmal ein und betreiben Sie die Feuerung nicht im Dauerbetrieb. Beides kann zu einer Überhitzung führen.
- Die Frischluftzufuhr muss jederzeit gewährleistet sein. Bei undichten Altbauten ist dies in der Regel kein Problem. Bei Minergie-Gebäuden, dichten Fenstern und Türen oder wenn ältere Gebäude mit einer dichteren Gebäudehülle versehen werden, ist die Frischluftzufuhr nicht immer gewährleistet. Auch die Dunstabzugshaube in der Küche kann zu einem Unterdruck in der Wohnung führen. Dadurch kann giftiger Rauch in den Raum gelangen und Personen- und Rauchschäden verursachen. Kippen Sie daher beim Einfeuern ein Fenster, bis das Feuer gut brennt.
- Nasse Wäsche sollte nicht auf dem Ofen getrocknet werden. Sie könnte sich entzünden, wenn sie trocken ist.
- Lassen Sie Ihre Kinder nie unbeaufsichtigt in einem Raum mit brennendem Cheminée oder Kaminofen.
Weitere Infos unter: https://www.bfb-cipi.ch/brandverhuetungs-tipps/det...