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Alarmierung

Alarmierung - wenn Minuten Leben retten


Die Feuerwehr Horw ist eine Milizorganisation. Das bedeutet, dass Feuerwehrangehörige keine Berufsfeuerwehrleute sind. Sie rücken bei einem Einsatz jeweils ab ihrem Arbeitsort oder von zu Hause aus an den Ereignisort ein.

Alarmorganisation
Im Ernstfall ist ein rasches Aufgebot der Feuerwehren von entscheidender Bedeutung.
Die Alarmierung der Feuerwehr-Notrufnummer 118 ist durch die professionell betriebene Notrufzentrale und Einsatzleitstelle der Kantonspolizei Luzern sichergestellt. Die Alarmierung der Ortsfeuerwehr erfolgt zeitgleich über zwei Systeme:
  • Telefon-Netz
  • Telepage-Netz

50 Angehörige der Feuerwehr Horw tragen einen Pager auf sich. Durch diese beiden unabhängigen Alarmierungsmöglichkeiten wird eine hohe Sicherheit bei der Übermittlung erlangt.

Der Polizeibeamte in der Einsatzzentrale alarmiert aufgrund des gemeldeten Vorfalles eine der folgenden Alarmstufen:
  • Alarmstufe 0: Kommandogruppe: Konferenzgespräch mit sieben Anschlüssen
  • Alarmstufe 1: Einsatz klein mit 40 Anschlüssen
  • Alarmstufe 2: Einsatz gross mit 70 Anschlüssen
  • Alarmstufe 3: Ganze Feuerwehr mit 100 Anschlüssen

Das Aufgebot richtet sich nach den Aussagen der Alarmmeldung. Im Zweifelsfalle wird eine höhere Stufe ausgelöst.

Die Nachalarmierung ist jederzeit möglich

Die Alarmstufen sind personell und materiell auf die örtlichen Gegebenheiten der Feuerwehr ausgerichtet.

Aufgrund der Ereignissituation und der personellen und materiellen Stärke der aufgebotenen Feuerwehreingeteilten entscheidet der Einsatzleiter ob eine Nachalarmierung notwendig ist. Das Nachaufgebot erfolgt über die Telefonnummer 118 oder über den Feuerwehrfunk.

Modulare Alarmierung

Die Alarmorganisation ist so aufgebaut, dass kleine Formationen mit folgenden Fachrichtungen aufgeboten werden können:
  • Atemschutz
  • Hochleistungslüfter
  • Mechanische Anhängeleiter
  • Ölwehrgruppe
  • Pioniergruppe
  • Verkehrsdienstgruppe
  • Wärmebildkamera
  • Wassertransport
  • Elektrogruppe
  • Sanitätsgruppe
  • Sicherheitsgruppe der Stiftung Brändi

Reichen die eigenen Mittel nicht aus oder sind Spezialgeräte wie Hubretter, Autodrehleiter, Chemie- und Strahlenwehr etc. notwendig, so kann der Einsatzleiter jederzeit die Nachbar- oder die zuständige Stützpunktfeuerwehr aufbieten.

Vierteljährlicher Funktionstest

Vierteljährlich wird die Alarmierung über das Telefon- und Telepage-Netz durch die Notrufzentrale und Einsatzleitstelle der Polizei überprüft. Diese Probealarme finden für die Feuerwehr Horw wie folgt statt:
  • März, Juni, September und Dezember
  • Jeweils am ersten Freitag des Monats
  • ca. 19.00 Uhr
 
Probealarme_im_2012.pdf (66.4 kB)





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